| Somelliere Kontakt AGB
Warenkorb |
||
| Weingut Domenico Clerico | ||
| Domenico Clerico – Monforte D’Alba (Piemont) Domenico Clerico steht exemplarisch für eine Entwicklung, die Anfang der 80er Jahre im Piemont einsetzte. Damals fand in einigen bedeutenden Weingütern der Region ein Generationswechsel statt. Und dieser Generationswechsel sollte eine ganze Weinbauregion zu einer Aufruhr führen, die wohl vorher niemand erwartet hatte. Als nämlich Elio Altare, Luciano Sandrone, Paolo Scavino und eben Domenico Clerico das Ruder in ihren Betrieben übernahmen, da waren sie alle beseelt von der Idee, etwas Bewegung in die verkrusteten Strukturen zu bringen und auch die Region Piemont für neuere Entwicklungen des Weinbaus zu öffnen. Sie wollten den Barolo fortführen von den tanninüberladenen Weinen, die eine Lagerung von 15 Jahren bedurften, um mit Genuss getrunken werden zu können. Der Weg sollte geführt werden hin zu runderen, dunkelfarbigeren, geschmacksstärkeren und früher trinkreiferen Weinen. Was Domenice Clerico im Speziellen betrifft, so hatte er zuerst gar nicht angestrebt, das Weinguts des Vaters zu übernehmen. So hatte er einige Jahre als Olivenölvertreter (!) gearbeitet, bis er sich schließlich im Jahre 1976 entschied, Winzer zu werden und seinem Vater nachzufolgen. Erste Berühmtheit erlangte Clerico dann im Jahre 1983, als er einen völlig neuen und revolutionären Wein auf den Markt brachte. Es war ein Verschnitt aus Barbera und Nebbiolo, den er „Arte“ taufte (nach seinem amerikanischen Vertriebsagenten Marc de Grazia). Der Erfolg dieses Weines beruhte darauf, dass er anders als die „klassischen Nebbiolos“ nicht so alkoholbetont und kantig war uns sich auch durch frühere Trinkbarkeit auszeichnete. Aufgrund des enormen internationalen Erfolgs des Arte entschließt sich Clerico dann auch - getreu seiner Maxime „ein großer Wein darf nicht erst nach 10 Jahren schmecken“ - seine Barolos nur noch im kleinen Eichenfass auszubauen. Und diese Barolos haben es wahrlich in sich: Sowohl der Pajana, als auch er Ciabot Mentin Ginestra stammen beide aus benachbarten Weingärten im Bereich Ginestra in Monforte. Beide Baroli stechen hervor durch ihre außergewöhnliche Kraft und Konzentration sowie durch die verführerischen Tannine und die eleganten Holznoten der kleinen Holzfässer. Im Jahre 1995 kaufte Clerico dann fünf weitere Hektar mit Nebbiolo bepflanzter Rebfläche in der Zone Mosconi in Monforte hinzu. Den dort produzierten Barolo Riserva benannte er nach seiner verstorbenen Tochter auf den Namen „Percristina“. Clericos Weine werden weltweit distributiert. Die Mengen, die uns jedes Jahr zugeteilt werden, sind folgerichtig leider sehr überschaubar. Und wenn dann auch noch Höchstbewertungen hinzukommen, wie für den 98er und 99er Ciabot Mentin Ginestra (er erhielt vom Winespectator unglaubliche 98 bzw. 99 Punkte), sind die Wein bei uns in der Regel binnen weniger Tage ausverkauft. Dieses Jahr wird es wohl nicht anders sein.Wer einige dieser Kultweine einkellern will, sollte dies lieber zeitnah machen. | ||
|
Über uns
|
Weinhandelshaus Scholzen Venloerstrasse 234, 50823 Köln Tel: 0221/5949245 Fax. 0221/5949246 weinhandel.scholzen@t-online.de |
Weinhandelshaus Scholzen Gutenbergstr. 8, 50823 Köln Tel. 0221/5949245 Fax. 0221/5949246 |